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Liebe Leserinnen und Leser unserer Website!
Meine Kinder sind mir sehr wichtig. Ich freue mich, wenn ich mit ihnen zusammen bin. Ich versuche, so viel Zeit mit ihnen zu verbringen wie es mir möglich ist. Und es gibt Situationen, da will ich ihnen einfach zeigen, dass ich sie lieb habe. Dann nehme ich sie in den Arm. Das sind tolle Momente!
Und wenn ich genauer darüber nachdenke, sind sie eigentlich so wunderbar, dass sie nur durch eines übertroffen werden, nämlich dadurch, dass sich eines meiner Kinder mir zuwendet. Es ist sich meiner Liebe bewusst und antwortet darauf, indem es einfach so kommt. Ohne dass ich es rufe, kommt es zu mir und nimmt mich in den Arm, während es sagt: Papa, ich habe dich lieb!
Das ist das Größte! Das ist Weihnachten!
Gott kommt zu uns. Er macht sich klein wie ein Vater, der sich zu seinem spielenden Kind herunterkniet. Gott begegnet uns auf Augenhöhe. Er sieht uns an und sagt: Seid getrost!
Ich halte euch! Das Größte geschieht, wenn uns das bewusst wird und wenn wir uns dabei klar machen, dass es das Größte für Gott ist, wenn wir uns ihm zuwenden.
Wie gut, dass Gott selber Mensch geworden ist. Denn so ist das für uns gar kein Problem. Denn wir wenden uns Gott zu, wenn wir uns den Menschen um uns herum zuwenden. Christus, das Kind in der Krippe, will uns begegnen: im anderen.
So wird Weihnachten, wenn wir uns einander begegnen. Es wird Frieden auf Erden. Christus selbst richtet unsere Füße auf den Weg des Friedens, wie wir es im Monatsspruch Dezember am Ende des Lobgesangs des Zacharias hören.
Frieden, nach dem sich die Welt sehnt, und Frieden, nach dem sich mein Herz sehnt, wird zu Weihnachten, wenn ich nicht für mich bleibe. Dann wird Friede, der von Christus kommt und der gar nicht die riesengroßen Geschenke in den Armen braucht. Es reicht aus, wenn wir uns ab und an einmal in die Arme nehmen. Kleine Gesten sagen oft mehr als viele Worte.
Ja, wir sollten verstehen, dass Geschenke, Festessen und all der Glanz in den Stuben zwar schön sind, aber nicht das Eigentliche. All das ist doch nur schmückendes Beiwerk und das sage ich als gebürtiger Erzgebirger. All unsere wunderbaren Traditionen sollen uns helfen, trotz aller Verschiedenheit aufeinander zu achten und füreinander da zu sein. Das ist das Größte!
Bei mir fängt es an. Bei dir auch. Wenn wir so einander Licht sind, dann wird ein Fest des Friedens. Möge es werden und möge es weit in das neue Jahr hineinwirken!

Mit herzlichen Segenswünschen
Pfarrer Peter Arnold

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04.12.2017
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