Kirche SZB

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Liebe Leserinnen und Leser !
Wenn es um diejenigen geht, die uns besonders nahe stehen, dann meinen wir es ernst. Wenn es um das eigene Kind geht, erst recht. Die einen oder anderen Kopfschmerzen sind da vorprogrammiert. Eine schlaflose Nacht ist schon mal möglich.
Mit dem Leitsatz für dieses Jahr wird uns ein Vater vorgestellt. Er hat Angst um seinen Sohn. Er sorgt sich um ihn, denn dieser ist krank; schwer krank. Er wird von Krämpfen geplagt. Sie kommen unvorhergesehen und immer wieder. Der Junge leidet darunter. Das Böse soll weg!
Da schlägt der Vater den richtigen Weg ein. Er zieht sich nicht zurück. Er wendet sich nicht ab von Gott. Er sucht Jesus. Und als er diesen endlich findet, da macht Jesus den Glauben ganz groß. Die Reaktion des Vaters soll unser Vorsatz für 2020 sein. Er schreit es heraus: „Ich glaube, hilf meinem Unglauben!“
Ein zutiefst faszinierendes Bekenntnis ist das und ein ehrliches: Ich glaube! Ja, das stimmt. Doch mein Glaube ist nicht perfekt, der Unglaube ist auch da. Und hier brauche ich Gott.
Die Sorgen, die Zweifel und die Ängste sind dabei gar nicht das Problem. Klar: Sie gefallen uns nicht und es kann ein Kampf sein, mit ihnen umgehen zu müssen. Doch sie gehören zu unserem Leben dazu. Zum Glauben gehören sie auch. Und wenn es gut kommt,
führen sie uns nicht von Gott weg, sondern vielmehr näher zu ihm. Wenn ich zweifle und hinterfrage, komme ich darüber mit Gott ins Gespräch. Dann kann ich neue Entdeckungen machen. Ich lerne Gott neu kennen. Wenn ich Angst habe ebenso. Ich suche nach neuen Antworten, die Gott mir gibt. Mein Glaube entwickelt sich. Und wenn ich mich sorge, dann komme ich mit Gott in Kontakt, wenn ich ihm meine Sorgen mitteile. So bleibe ich nicht stehen, sondern komme näher zu Gott.
Mein innerer Antrieb, es allein machen zu wollen – der ist das eigentliche Problem. Die innere Stimme, die sagt: „Du bist allein auf dich gestellt. Du musst stark sein und du musst es selber schaffen.“ Die Welt will uns das immer wieder einreden: Unglaube.
Die Bibel aber sagt: Das stimmt nicht! Gott ist für Dich! Du bist nie allein!
Der Vater ist nicht perfekt. Sein Glaube ist es auch nicht. Er weiß: Allein schaffe ich es nicht. Aber das muss ich auch gar nicht. Jesus ist da und zu ihm kann ich kommen mit dem, was mich bewegt. Ich bringe meinen Glauben und meinen Unglauben.
In diesem Sinne wünsche ich uns gute Gespräche mit Gott.
Ihr Pfarrer Peter Arnold

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25.02.2020
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