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Hoffnung in schwerer Zeit ...
  • Andacht zum Monatsspruch März
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Liebe Leserinnen und Leser dieser Kirchennachrichten!

 
Martin, 3 Jahre alt, geht mit seinen Eltern über eine blühende Wiese. Der hereinbrechende Frühling gibt Anlass dazu. Martin ist ein wissbegieriger Junge. Das Wort, was er am häufigsten in den Mund nimmt ist „Warum?“.  Er war mit seinen Eltern vor ein paar Wochen schon einmal hier. Da standen hier noch andere Blümchen; Schneeglöckchen. Die sind jetzt nicht mehr da. Seine Leidenschaft für Fragen kommt durch: „Warum sind die nicht mehr da?“ – „Weil sie verblüht sind?“ – „Warum?“ – „Weil Blumen eben blühen und verblühen.“ – „Warum verblühen sie?“ – „Weil alles auf der Erde mal ein Ende hat.“ – „Warum ist das so?“ – „Ich weiß es nicht, es ist halt so ... “
 
In wenigen Zügen hat es der wissbegierige Martin geschafft, zu den grundlegenden Fragen des Lebens vorzustoßen und seine Eltern vor Schwierigkeiten zu stellen. Wie sollen sie die Fragen ihres Sohnes nur beantworten? Denn was bei verblühenden Blumen beginnt, endet ganz schnell bei uns selbst. Aus der Neugier eines Kindes werden die dringendsten persönlichen Fragen, die man sich nur vorstellen kann. Was wird einmal aus uns? Was kommt danach? Wie kommt es? Diese Fragen sind deshalb dringlich, weil wir unsere Vergänglichkeit an jedem Tag unseres Lebens merken. An die Zeit nach unserem Leben will da am liebsten noch gar niemand denken. Wenn es nicht bei Vergänglichkeit bleibt, sondern zur Verwesung kommt.
 
Es wird gesät verweslich und wird auferstehen unverweslich (1. Kor 15,42). So lautet die kurze und prägnante Antwort des Apostels Paulus. Jeder Zweifel ist damit nicht ausgeräumt und jede Frage nicht bis ins Detail beantwortet. Denn das „Wie?“ der Fragen ist so nicht abschließend geklärt. Wir wissen nicht, wie das zugehen kann. Das ist unserer Erkenntnis einfach entzogen. Aber wir vertrauen darauf, dass es so sein wird. Weil Jesus Christus gestorben und auferstanden ist. Die nächsten Wochen bilden diesen scharfen und unbegreiflichen Wechsel von verweslich zu unverweslich wieder im Kirchenjahr ab. Nach Karfreitag kommt Ostern. Der Leib wurde kalt und tot ins Grab gelegt. Die Beteiligten rechnen jetzt mit dem Gang alles Irdischen. Doch dann ist das Grab leer und der Auferstandene begegnet den Seinen wieder mit einem unverweslichen Leib. Und damit nicht genug: Er sagt uns allen die Aussicht auf ein ewiges Leben bei Gott zu, wenn wir ihm vertrauen. Das Wunder schlechthin! Jedes Osterfest wieder ein Grund zum Staunen. Staunen Sie mit über unseren großen Gott.

 
Ihr Pfarrer Christian Schubert

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31.03.2020
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