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Liebe Schwestern und Brüder in unserem Schwesternkirchverbund!
Liebe Leserinnen und Leser!

Letztmalig wende ich mich auf dieser Seite in unseren Kirchennachrichten an Sie. Zum 1. Mai dieses Jahres scheide ich mit Erreichung der Altersgrenze aus dem aktiven Pfarrdienst aus. Für den 5. Mai ist die Verabschiedung im Gottesdienst in St. Georgen geplant.
Grüßen möchte ich Sie deshalb mit dem Bekenntnis des Simon Petrus aus Johannes 6,68:
Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes.“
Im Textzusammenhang vorher wird davon berichtet, dass sich viele Anhänger, die Jesus zunächst gefolgt waren, von ihm abwandten. Darauf fragt er die zwölf Jünger direkt (V. 67): „Wollt Ihr auch weggehen?“ Petrus antwortet - wohl stellvertretend für alle - mit seinem wunderbaren Bekenntnis.
Seit dem Frühjahr 1976 versuche ich, den Weg des Glaubens tastend und buchstabierend zu gehen. Rückblickend nach 43 Jahren stimme ich in die Worte des Petrus ein.
Ob der Glaube an den gekreuzigten, auferweckten und erhöhten Gottessohn im Auf und Ab menschlichen Lebens trägt oder nicht, das zeigt sich erst im Rückblick, so wie sich auch erst im Rückblick nach Jahren und Jahrzehnten zeigt, ob eine Ehe gelungen ist oder nicht. Ich für meinen Teil kann nur froh und dankbar bekennen: Auf diesen Herrn und Gott ist Verlass. Wer ihm nachfolgen will, muss weder perfekt noch fehlerlos sein. Ernsthaftigkeit und geistliche Disziplin sind allerdings unabdingbar. Was dieser Herr aber im Gegenzug zu geben vermag, das ist ein spannendes und erfülltes Leben, voller Überraschungen, das man im Nachhinein nicht bereut und das außerdem noch eine Hoffnungsperspektive über Sterben und Tod hinaus beinhaltet. Wer sich darauf einlassen kann, der ist bei diesem Herrn aller Herrn richtig.

Abschließend möchte ich mich bei all denen bedanken, die mir mit Wort, Tat und Gebet nahe gewesen sind und meinen Dienst auf diese Weise mit getragen haben. Ich bitte zugleich all diejenigen um Vergebung, denen ich unverständig, lieblos oder gar verletzend begegnet bin.

In Dankbarkeit für die Jahre in Schwarzenberg,
Ihr Rolf Scholz  

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NACHRICHTEN

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25.03.2019
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