Kirche SZB

Suchen
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Liebe Leserinnen und Leser der Kirchennachrichten!

Heute möchte ich Ihren Blick auf die Schönheit Gottes lenken, die sich in der Natur und an den Menschen äußert. Tief in uns haben wir die Sehnsucht nach dem Schönen.
Darum suchen wir das Schöne; etwa bei einem Ausflug, im Urlaub, beim Besuch von lieben Menschen oder auch in der Gemeinde. Schönheit kommt von dem Schöpfer.  
Ohne Gott können wir Menschen uns auf der Suche nach dem Schönen verlieren. Wir können süchtig werden und ertrinken, ersticken und versumpfen in allem, was wir anstelle Gottes unserer Seele anbieten. In der Schöpfung ist nicht nur die Handschrift Gottes zu erkennen, sondern auch das Gekritzel des Bösen mit der Tinte der Sünde.
In Jesus zeigt sich Gott in seiner paradoxen Schönheit. Einerseits ist er der leidende Gottesknecht, der verachtet und nicht anzusehen ist (Jes. 53, 2-3).
Andererseits geht von Christus Glanz und Herrlichkeit aus. Im hohepriesterlichen Gebet bezeugt Jesus, dass er die empfangene Schönheit seiner Gemeinde überträgt: „Ich habe die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, ihnen gegeben, auf dass sie eins seien, gleichwie wir eins sind ... “ (Joh. 17, 22.24). So ereignet sich die Schönheit Gottes in Beziehung, in Einheit und dort, wo Menschen sich annehmen und verstehen, sich gegenseitig helfen und lieben. Es gibt auch das Andere, dass Menschen hart und garstig werden können.
Doch Gott überlässt uns nicht dem Hässlichen, den Ungereimtheiten und Unfertigkeiten unseres Lebens. Gerade im schweren Erleben will er bei uns sein und schenkt uns etwas von dem „Duft“ der Gnade. Durch den Heiligen Geist hat er seine Liebe in unser Herz ausgegossen. Der leidende und sterbende, aber auch der auferstandene und erhobene Christus lebt auch in uns. Das ist kein paradoxer Glaube. Das ist lebendiger Glaube, der uns schön macht und durch den wir das Lied „Schönster Herr Jesu“ (EG 403) singen können.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie die Schönheit Gottes erkennen und erfahren können. Sie ist das Gegengewicht zu allen belastenden Nachrichten und Lebensherausforderungen, zu allem Schmerz und Schmutz dieser Welt. Ich bete darum, dass auch unsere Gottesdienste und Konzerte - überhaupt unsere Zusammenkünfte - etwas von dem Glanz seiner Herrlichkeit ausstrahlen.

Ihr Pfarrer Hans Zink

AKTUELLE INFORMATIONEN AUS DEM GEMEINDLEBEN

aus
Schwarzenberg

aus
Emmaus

aus
Crandorf

NACHRICHTEN

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
- ARCHIV - (im Aufbau)
 
16.11.2019
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü