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Liebe Schwestern und Brüder, liebe Leserinnen und Leser!

Ich hoffe, Sie sind getröstet worden! Schließlich hat Gott uns das versprochen, uns zu trösten, wie einen seine Mutter tröstet. (Jes 66,13)
In dem nun langsam zu Ende gehenden Jahr war das ein wunderbares Bild für unsere Gottesbeziehung – und das bleibt es auch! Gott nimmt seine Kinder auf Erden in die Arme.
Meist reicht das schon aus: Wenn da jemand ist, der einfach seine Nähe schenkt; der bei mir ist und tapfer mit mir zusammen den Kummer und den Schmerz aushält, bis wieder ein wenig Kraft da ist.
Im Leben haben wir diesen Trost immer wieder nötig und ich hoffe, dass Sie ihn im Jahr 2016 erleben durften! Ich hoffe, Sie konnten Gottes Nähe spüren durch Menschen an Ihrer Seite, die mit Ihnen aushielten und Sie nicht abspeisten mit Durchhaltesprüchen im Vorübergehen. So wünsche ich mir, dass wir mit Blick auf den Jahreswechsel getrost in den Vers Joachim Kleppers einstimmen können: Der du die Zeit in Händen hast, Herr, nimm auch dieses Jahres Last und wandle sie in Segen. (EG 64,1)
Denn lässt es sich mit dieser Gewissheit nicht gut in das neue Jahr gehen? In das Jahr der Erinnerung an die Reformation von 1517, die uns sinngemäß sagt: „Gott tut gut, denn er hat die Kraft, Sorgen, Kummer und Ängste zu verwandeln. Er sorgt dafür, dass ich heil werde, wenn ich mein Vertrauen auf ihn setze.“ Und in diesem Sinn spricht er über das Jahr 2017: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. (Ez 36,26)
Dieses guttuende Wort fließt aus der alten Jahreslosung über und verheißt eine Erfrischung, die aus der Nähe Gottes folgt. Die Reformation von uns als Menschen, unsere Erneuerung also, beginnt jetzt. Sie beginnt in dem Augenblick, in dem ich vor Gott trete, ohne mich größer zu machen als ich bin; indem ich sage: „Gott sei mir gnädig und hilf mir, deinen Willen zu tun. Erbarm dich über allem, was ich bin. Erbarm dich über meine Vergangenheit und meine Zukunft.“
Dies erkannte schon Martin Luther, dass, wer so erwartungsvoll vor Gott tritt, groß gemacht wird von ihm und neu gemacht wird an Herz und Geist. So kann das Jahr der Erneuerung der Kirche vor 500 Jahren auch das Jahr meiner und auch Ihrer Erneuerung werden. Machen wir es also wahr: Lassen wir uns von Gott verwandeln, sodass sein neues Herz und sein neuer Geist in uns Ängste vor der Zukunft abbauen möge und die Hoffnung und Zuversicht stärke.
In diesem Sinne wünsche ich eine friedliche Advents- und Weihnachtszeit und ein gesegnetes neues Jahr!

Ihr Pfarrer Peter Arnold

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05.12.2016
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