70 Jahre Collegium musicum - Kirche SZB

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Siebzigjährige greift in die Saiten

Schwarzenberg schmückt sich gerne mit dem Beinamen „Perle des Erzgebirges". Zu ihrem Glanz trägt auch die Kirchenmusik von St. Georgen bei. Zu den kirchenmusikalischen Glanzpunkten gehört seit 70 Jahren das Collegium musicum. Am vergangenen Wochenende wurde dieser Geburtstag gefeiert und ein herzliches Dankeschön gesagt. Was Kantor Rudolf Krauß nach dem zweiten Weltkrieg begann und was Kantor Gerhard Schäfer sowie die Kirchenmusikdirektoren Rolf Rademann und Christoph Zimmermann sowie seit März 2013 Matthias Schubert bewahrten und in der Gegenwart weiterführen, verdient höchste Anerkennung und dürfte im Erzgebirge einmalig sein.
Die Feierlichkeiten begannen am 26. September mit einem festlichen Konzert. Temperamentvoll dirigierte KMD Matthias Schubert das Orchester und löste mit dem Klangkörper besondere Begeisterung bei den Variationen zu „Happy Birthday" aus.
Im Festgottesdienst „70 Jahre Collegium musicum Schwarzenberg" am Tag darauf überbrachten der Kantoreichor und Solisten mit der Bach-Kantate „Sei Lob und Ehr‘ dem höchsten Gut" ihre Glückwünsche. Der ehemalige Landesbischof Volker Kreß – einst selbst Collegium-Mitglied – hielt die Festpredigt und würdigte wie Oberbürgermeisterin Heidrun Hiemer bei ihrem anschließenden Grußwort die Leistungen des Orchesters im Zeichen der Musica sacra. Den virtuosen Schlusspunkt setzte am Abend das „Herrenwieser Vokalensemble" unter Leitung von Prof. Dr. Martin Krumbiegel. „Der Herr ist mein Hirte … „ überschrieben die Sängerinnen und Sänger ihren Lobgesang  auf den Jubilar.
Werner Speck, Vorsitzender des Förderkreises „Freunde der Schwarzenberger Kirchenmusik e. V.", schrieb in seiner eigens aus Anlass des Jubiläums herausgegeben kleinen Festschrift: „Sie haben das ‚Ehre sei Gott in der Höhe‘ auf ihre Art und Weise in die Herzen der Menschen getragen. Mögen sie dies hoffentlich noch recht lange in der musizierfreudigen Gemeinschaft tun."
Alle Kantoreimitglieder schließen sich diesem Wunsch sehr gerne an.
Dr. Hans-Joachim Schwochow

 
19.09.2017
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