Altarchorschranke übergeben - Kirche SZB

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Einmaliges Kunstwerk erstrahlt in neuem Glanz
Die Kirchgemeinde St. Georgen Schwarzenberg hatte am 28. Oktober besonderen Grund, einen festlichen Jubelgesang anzustimmen.  Die restaurierte Altarchorschranke erstrahlt nun wieder an ursprünglicher Stelle in golden schimmerndem Glanz und verleiht dem Gotteshaus besondere Würde. Das schmiedeeiserne Kunstwerk aus der Werkstatt des Schwarzenberger Schlossermeisters Zacharias Georgi wurde 1711 fertiggestellt, aber erst 1721, sieben Jahre nach dem Tod des Meisters, durch seinen Sohn Johann Balthasar Georgi eingebaut. Fast 300 Jahre später sieht man dem kultur- und kirchenhistorischen Kleinod sein Alter nicht mehr an. Im Flyer „Ein einmaliges Kunstwerk“ (Text, Fotos und Herstellung  Jürgen Leonhardt, Leonhardt  Werbeagentur Eibenstock) wird es so beschrieben: „Hunderte verschiedene florale Dekorationen, spiralförmige Voluten, künstlerisch gestaltetes Blattwerk und zahlreiche Grotesken (eine künstlerische Gestaltungsform aus Pflanzen, Kandelabern, Vasen, Menschen und Tieren) springen dem Betrachter aus dem räumlich gestalteten Kunstwerk entgegen.“
Dank sorgfältiger Restaurierung in der Firma Restaurierung und Handwerk GmbH Wilsdruff  und deren Finanzierung durch Fördermittel, Gemeindespenden  sowie der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Erzgebirgssparkasse können nun die Gemeindemitglieder und die zahlreichen Besucher des ehrwürdigen Gotteshauses dieses einmalige Zeugnis sächsischer Schmiedekunst wieder bestaunen. Pfarrer Rolf Scholz dankte in seiner Predigt für dieses Engagement und nannte mit Dr. Götz Altmann auch den Namen des Mannes, der sich gemeinsam mit dem Kirchenvorstand dafür einsetzte, dass die Restaurierung der Altarchorschranke auf den Weg gebracht wurde. Dank an dieser Stelle außerdem dem „Kleinen Chor der Kantorei“ mit Annerose Roth, Luise Egermann, Cornelia Schubert, Ingrid Sohrmann, Bernd Epperlein, Jürgen Leonhardt und Kirchenmusikdirektor Matthias Schubert. Sie verliehen dieser festlichen Stunden  innige Emotionalität. hjs
 
20.11.2018
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