Bläsertrifft Band - Kirche SZB

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„Posaune trifft Band“ – Gottesdienst am 16. Juni 2019

"Posaune trifft Band", - was soll das denn? Geht das überhaupt?
Können klassische Instrumente mit moderner Musik zusammenkommen und ein akzeptables Ergebnis abliefern?
Ich gebe zu: ich war skeptisch.

Am Sonntagmorgen füllte sich allmählich die St. Georgenkirche. Auffallend dabei war, wie viele junge Leute die Kirchenbänke füllten. Das allein sollte mich doch tröstlich und hoffnungsvoll stimmen.
Mit dem Einsetzen des Geläuts verstummte auch das bis dahin herrschende Stimmengewirr. Nachdem der Glockenschlegel das letzte Mal angeschlagen hatte, eröffneten die Posaunen mit festlichen Klängen aus Händels Wassermusik den Gottesdienst.
Nach der Begrüßung durch den Gemeindepädagogen Daniel Langer intonierten Bläser und die Band Terzamar das erste Lied im Zusammenspiel – und meine Vorurteile waren dahin!
Neben den Musikern am Blech gaben vor allem die sechs jungen Leute ihr Bestes und vermochten es von Anfang an, die Zuhörer mitzunehmen und zu berühren. Beeindruckend war die gesangliche Interpretationn der jungen Sängerin Leah Mothes, die mit ihrer ausdrucksstarken Stimme den Liedern besonderen Charakter verlieh. In den Gesichtern der „älteren“ Generation löste sich zusehens die Starrheit und die Mienen schlossen sich immer weiter auf. Der Eine oder Andere ertappte sich gar dabei, wie sich sein Körper im Rhythmus der Lieder bewegte und er den Takt auf den Knien mitschlug. Die Mädchen und Jungen der Vorkurrende spielte ihren "Kinderbonus" aus und hatte sofort alle auf ihrer Seite.
Die Predigt beleuchtete Christus als „Licht der Welt“ und die Möglichkeit der Weitergabe dieses Lichte unter den Menschen. Joshua Graupner sprach seine Gedanken frei und man verspürte seine innere Bereitschaft und Glaubensgewissheit. Gemeinsam mit Daniel Langer und einigen Jugendlichen gestalteten sie die Predigt aufgeweckt, authentisch, sinnhaft und einprägsam.
Nach dem Dankgebet verabschiedete die Gemeinde als Ergebnis der Gebietsreform den langjährigen Gemeindepädagogen Daniel Langer in ein anderes Arbeitsgebiet. Mario Münzner fand neben Thomas Mehlhorn und Jochen Browa als Vertreter des Kirchenvorstandes einfühlsame Worte des Dankes für seine Arbeit in St. Georgen und den Schwestergemeinden. Stehend verabschiedeten die Kinder und Jugendlichen „ihren“ Lehrer – ein emotionaler Höhepunkt im Ablauf des Gottesdienstes.
 
"Posaune trifft Band", - geht das überhaupt?
Ja, es geht. Es geht sogar sehr gut. Und es geht hoffentlich bald wieder.
Voraussetzung dafür sind der gemeinsame Wunsch für CHRISTUS da zu sein und für IHN zu bewegen.
Es geht mit Glaubensfreude und Zuversicht.
Und daran hat es den Beteiligten nicht gemangelt.
J.L.
Fotos: Anika Enke und Thomas Mehlhorn (betr. Nr. 1, 5 und 16)

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Abschied mit Worten und Noten

 
 
Der Gottesdienst am 16. Juni, dem Sonntag Trinitatis, verdient mehrfache Hervorhebung. Er schloss nicht nur die Wochenendrüstzeit der  Mädel- und Jungschar ab, sondern ließ erstaunend auch die Anwesenden feststellen, dass traditionelle Bläsermusik mit modernen Band-Klängen gepaart werden kann.
 
Bei diesem Bläsergottesdienst musizierten der Posaunenchor und die Band Terzamar gemeinsam. Ein Novum, das bei den Gottesdienstbesuchern begeistert ankam. Bläser und Band vereinten sich beispielsweise bei „Down by the riverside“ und „Bahnt einen Weg unserem Gott“; letzteres nach einem Satz von Matthias Schnabel.
 
Sowohl Gemeindepädagoge Daniel Langer, als auch Kinder- und Jugendarbeitshelfer Joshua Graupner ermutigten die Zuhörerschar,  das von Jesus ausgehende Licht in sich aufzunehmen, zu reflektieren und damit die Strahlkraft des Glaubenslichtes auf andere zu übertragen. Dabei wurde deutlich, dass die Gemeinde ihrerseits eine hohe Verantwortung trägt:  Sie sollte den jungen Christen einladend, verständnisvoll, helfend und offen entgegentreten. So entsteht eine für die Zukunft tragfähige Glaubensgemeinschaft. Auch die St. Georgen-Kirchgemeinde hat dieses Miteinander von jungen und älteren Christen mehr als nötig.
 
Diese Botschaft stand auch im Mittelpunkt  der Abschiedsworte des bisherigen Gemeindepädagogen Daniel Langer. Er wird ab 1. August in der Spiegelwald-Region tätig sein.
 
Der Kirchenvorstand würdigte seine verdienstvoll-segensreiche  Tätigkeit.
 
Seinen Dienst in Schwarzenberg übernimmt Bringfriede Georgi.
 
.Abschließend soll ein Lied genannt sein, das die Vorkurrende sang: „Lobet und preiset, ihr Kinder den Herrn, freuet euch seiner und dienet ihm gern.“ Nehmen wir alle miteinander diese Aufforderung in uns auf, muss es uns um die Zukunft unserer Kirchgemeinde nicht bange sein.
hjs


 
 
27.08.2019
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