Brüder Kaufmann - Kirche SZB

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Musiksommer 2018
 
Einblicke in die russische Seele über vier Hände und Füße

 
Auch der vierte Abend des diesjährigen Musiksommers setzte die Reihe hochklassiger Konzerte in St. Georgen fort.
Verantwortlich dafür waren die Brüder Marcus und Pascal Kaufmann, zwei Ausnahmepianisten, die in Schwarzenberg längst keine Unbekannten sind. Bereits vor drei Jahren gaben die Musiker Kostproben ihres beachtlichen Könnens.
 
Zum diesjährigen Konzert nahmen die Beiden die zahlreich erschienenen Zuhörer mit auf eine Reise in die Weiten Russlands und der russischen Seele. Stellvertretend dafür erklangen Werke von Sergei Rachmaninov (1873-1943), Modest Mussorgski (1839-1881), Peter Tschaikowski (1840-1893) sowie Aram Chatschaturjan (1903-1987). In den Bearbeitungen für die Orgel, für die vor allem Pascal Kaufmann federführend war, erkannten die Besucher bekannte Melodien aus der „Nussknackersuite“ Tschaikowskis und der „Suite Maskerade“ von Aram Chatschaturjan wieder. Dabei gelang es den beiden Organisten, dem Instrument Töne zu entlocken, die man eher selten zu hören bekommt. Und nicht wenige Konzertbesucher staunten über die Vielfalt der Möglichkeiten der nunmehr 25-jährigen Orgel in der St. Georgenkirche. Mit dem Konzert sollte zudem das Jubiläum des Instrumentes begangen werden. Weiter Konzerte im Rahmen des Musiksommers 2018 werden sich in diese Reihe einordnen.
 
 
Die beiden Brüder, die im sächsischen Lichtenstein geboren sind, hatten nicht nur den „Heimvorteil“ auf ihrer Seite. Sie begeisterten neben ihrer exzellenten Spielweise auch mit ihrer verbalen Programmbegleitung in der sie mit ihrer symphytischen Art und auf amüsante Weise durch das Programm führten.
 
Höhepunkt des Abends waren neben der „Spartacus Suite Nr. 2“ von Chatschaturjan ohne Zweifel die „Symphonie Nr. 6“ von Peter Tschaikowski, in der sich nicht nur die Seele des Komponisten widerspiegelte, sondern die den beiden Organisten die Möglichkeit gab, die Eule Orgel in ihrer vollen Klangfülle vorzustellen.
 
Begnadete Musiker an der Königin der Instrumente – ein Wohlklang.
 
J.L.
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Fotos: Stefan Ditter
 
20.11.2018
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