Chorschranke - Kirche SZB

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DIE KIRCHE > Rundgang

Die barocke Altarchorschranke

Betritt man die Georgenkirche, die Heimatkirche der Schwarzenberger, ist man angetan von dem barocken Licht durchfluteten Raum. Als Nächstes nimmt meist der Blick die große freitragende Decke war mit der ovalen Sonnengestaltung in deren Zentrum der hebräische Gottesname „Jahwe" zu lesen ist.
Dann werden unsere Augen zum Altar mit der davor befindlichen Altarchorschranke geführt.
Worauf ist der Brauch von Altarchorschranken in Gotteshäusern zurück zu führen?

Die Urform dafür ist der jüdische Tempel in Jerusalem von vor über 2000 Jahren. Dieser war gegliedert in eine Vorhalle und eine heilige Halle die das Volk betreten durfte sowie dem Allerheiligen - einen Raum mit dem Altar - der nur bestimmt war für die Hohen Priester zur Ausübung der religiösen Handlungen.
Für die Trennung des „Allerheiligen" zu den Vorbereichen verwendete man einen Vorhang, der nur zu bestimmten Anlässen und Zeremonien geöffnet wurde. (4.) (29.) (13. / 863-866)
Dieser Brauch ist auch in Kirchbauten frühchristlicher Gemeinden nachweisbar.

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19.09.2017
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