Dresdner Kreuzchor - Kirche SZB

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Musiksommer 2018
Großartiger Beginn des Musiksommers 2018
 
Seit dem 25. Juni ist die Reihe der montäglichen Konzerte im Rahmen des Musiksommers eröffnet. Und das ausgesprochen hochkarätig.
„Seit Jahrhunderten vermag der Dresdner Kreuzchor die Seelen der Menschen zu ernähren“ – mit diesen schönen Worten hat einmal der damalige Bundespräsident Gauck einen der ältesten und bekanntesten Knabenchöre gewürdigt.
KMD Matthias Schubert ist es gelungen, den seit über 800 Jahre bestehenden Chor nach Schwarzenberg einzuladen.
Die etwa 70 Knaben und jungen Männer des Ensembles gestalteten unter der Leitung von Chordirigent Wolfgang Behrend ein a capella-Programm der Spitzenklasse.
Aufnahme: kreuzchor.tv
Bereits 90 Minuten vor dem Konzertbeginn warteten die ersten Besucher auf Einlass. Doch man musste sich gedulden, bis der Chor sein Proben beendet hatte. Die St. Georgenkirche war bereit Wochen zuvor bis auf den letzten Platz ausverkauft.
Bereits bei den ersten Tönen, die die barocke Kirche füllten, wurde deutlich, dass die Erwartungen der Zuhörer nicht hoch genug gesetzt werden konnten. Das professionelle Ensemble brillierte mit einer homogenen Geschlossenheit in der Interpretation, einer ausgefeilten Dynamik und den glasklaren Stimmen der Kinder und Jugendlichen. Bereits das erste Stück, eine „Vater-unser“-Vertonung von Oskar Wermann (1840-1906), versetzte durch den Einsatz eines Echochores am Kircheneingang die Zuhörer in Entzücken.
Mit dem Programm geistlicher Lieder aus dem 17. Jahrhundert bis zu zeitgenössischen Komponisten blieb der Kreuzchor seinem Charakter als Interpret geistlichen Liedguts auch in diesem Konzert treu.
Bis der Letze Ton verklang, vermochte kaum ein Zuhörer sich dem Bann dieses weltberühmten Klangkörpers zu entziehen. Musste man sich über fast 2 Stunden beherrschen, so brach sich die Begeisterung am Ende in stürmischem Beifall Bahn.
Mit Josef Gabriel Rheinbergers „Abendlied“ als Zugabe entließ der Chor die Zuhörer mit einer inneren Freude in den Alltag, die sicher noch lang nachklingen wird.
Und das in wahrem Wortsinn.
J.L.
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Fotos: Jürgen Leonhardt
 
16.07.2018
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