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Liebe Schwestern und Brüder, Liebe Leserinnen und Leser,

zu Beginn grüße ich Sie mit dem Wort Jesu: „Wer an mich glaubt, der wird leben...“  aus Joh. 11,26b.
Im Frühjahr freuen wir uns an dem im Garten erwachenden Leben. Wenn ein Kind geboren wird,  staunen wir über das neue Leben als ein wunderbares Schöpfungswerk Gottes. Als Christen freuen wir uns in dieser Zeit um Ostern über die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. Er verspricht allen, die an ihn glauben, das wahre, ewige Leben. Unter normalen Bedingungen kann uns dieses Wort des Lebens überflüssig erscheinen. Wir nehmen es zur Kenntnis als Bestätigung unseres Rechts auf Leben. Doch wenn unser Leben, das eines Familienangehörigen oder Freundes durch eine tödliche Krankheit bedroht ist, kann es zu einem entscheidenden Halt werden. Oder wenn jemand in Gefahr steckt, am verzweifeln ist oder in eine selbstzerstörerische Sucht hinein geraten ist, kann er dieses Wort als einen lebensrettenden Anruf hören: „Du wirst leben!“.
Dieses Leben, das uns Jesus geben will, ist nicht nur ein Dahinvegetieren „von der Wiege bis zur Bahre“, sondern ein sinnvolles, erfülltes, qualitätsvolles Leben. So wie es von Gott gedacht ist. Ja, ein Leben verbunden mit der Quelle des Lebens, zu der uns Jesus den Zugang ermöglicht hat. Darum ist diese Lebensverheißung an den Glauben an Jesus Christus gebunden.
Jesus selbst hat am Kreuz den Tod besiegt. Er ist auferstanden und sagt: „Ich lebe und ihr sollt auch leben“ (Joh. 14,19). Jesus will uns in sein Auferstehungsleben mit hineinnehmen. Das setzt voraus, dass ich mein altes, von Gott getrenntes Leben mit ihm in den Tod gebe. Sind wir mit Christus gestorben, so werden wir auch mit ihm zu einem neuen Leben erweckt. Das heißt an Jesus glauben, sich ihm anvertrauen, seinen Namen „Christ“ bewusst tragen. Sein Wort gerne hören und nach seinem Willen leben. Dieses Wort Jesu „Wer an mich glaubt, der wird leben ... “ steht im  Diakonissenhaus Zion in Aue über dem Eingang in den Speisesaal. Nicht nur den Bewohnern und Gästen dort soll es immer wieder vor Augen stehen, sondern auch uns am Anfang dieser Ausgabe der Kirchennachrichten. Unsere Zusammenkünfte, zu denen wir einladen, mögen zur Stärkung unseres christlichen Glaubens dienen und uns zu einem Leben mit dem Auferstandenen ermutigen. Eine gesegnete Osterzeit!

Ihr Pfarrer Hans Zink

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NACHRICHTEN

 
19.05.2017
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