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Gedanken zum Monatsspruch August 2017

Gottes Hilfe habe ich erfahren bis zum heutigen Tag und stehe nun hier und bin sein Zeuge bei Groß und Klein.
Apostelgeschichte 26,22

Liebe Leserinnen und Leser!

Unter uns wird viel gejammert, geschimpft und kritisiert; berechtigt und unberechtigt.
Der Apostel Paulus hatte allen Grund zur Klage. Auf Grund seines Glaubens an Jesus von Nazareth wurde er gefangengenommen. Aber er verbitterte und verzagte nicht, sondern er verwies auf die guten Erfahrungen, die er in seinem Leben mit Gott gemacht hatte. Diese Dankbarkeit kommt im August-Monatsspruch zum Ausdruck.
Da stellt sich die Frage: Was macht uns in unserem Leben froh? Gesundheit, Wohlstand, Erfolg und Freiheit gehören sicherlich dazu. Wer wünscht sich das nicht!
Aber ist das allein ausschlaggebend für ein erfülltes und zufriedenes Leben? Der Apostel Paulus hatte ein eher entbehrungsreiches Leben, aber er war erfüllt von dem, was er tun durfte, und er war dankbar für Gottes Nähe und Beistand in seinem bisherigen Leben. Jeder Mensch hat in seinem Leben seine eigenen Sorgen, Belastungen und Schwierigkeiten.
Er hat aber auch Grund zur Dankbarkeit. Entscheidend ist, worauf wir sehen. Wer nur auf seine Schwierigkeiten blickt, läuft Gefahr, zu verbittern. Dankbares Erinnern an Gottes Wirken in unserem Leben aber bewirkt Gelassenheit für die Gegenwart und Hoffnung für die Zukunft. Negative Emotionen und Stimmungen, wenn sie uns permanent bestimmen, schädigen unser körperliches und seelisches Wohlbefinden.
Dankbarkeit und Zuversicht sind allerdings nicht selbstverständlich in unserem Leben. Wir können und müssen etwas dafür tun. Paulus hat es uns vorgemacht. Erinnern wir uns deshalb immer neu der guten Erfahrungen mit Gott und unseren Mitmenschen; beispielsweise Erfahrungen der Bewahrung, der Wegweisung, der Stärkung, der Heilung, der Befreiung, der Gemeinschaft. Es gibt sie, wir müssen sie uns nur bewusst machen. Lästern, Klatsch und Tratsch, Vorurteile und negative Schlagzeilen haben fatale Nebenwirkungen. Dem gegenüber gilt: „Loben zieht nach droben, danken hilft vor wanken.“ In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine erholsame Urlaubs- und Sommerzeit!

Ihr Pfarrer Rolf Scholz

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NACHRICHTEN

 
22.08.2017
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