Kirchenmusik 2016 - Kirche SZB

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Das kirchenmusikalisches Jahr 2016 - ein Rückblick
Ein Jahreswechsel ist für uns zumeist Anlass zum Innehalten. Gespannt und erwartungsvoll erhofft jeder von uns ein gutes neues Jahr, man blickt zurück auf Erlebtes in den vergangenen zwölf Monaten.
Wenn wir in diesem Rahmen auf die musikalischen Ereignisse in St. Georgen zurückblicken, sind wir froh und dankbar über ein breitgefächertes und anspruchsvolles Programm.
Noch immer klingen Namen wie Gunther Emmerlich, Avi Avital und das Vogler-Quartett, Sarah Kaiser, Hans-Christoph Rademann mit der Gächinger Kantorei, Paul Potts oder aber Ludwig Güttler in unserer Erinnerung.
Das musikalische Angebot reichte von klassischer sakraler Musik über Gospel, Jazz und internationaler Folklore bis hin zu anspruchsvoller Vokalmusik renommierter Ensembles.
Es erklangen Bachs „Markus-Passion“ und sein Osteroratorium, Georg Friedrich Händels „L‘ Allegro, il Penseroso ed il Moderato“, Bachs Kantaten „Liebster Gott, wenn wird ich sterben“ und „Was Gott tut, das ist wohlgetan“ sowie Joseph Haydns „Missa Celiensis in C“. Nicht zu vergessen, traditionell am 27. Dezember, Bachs „Weihnachtsoratorium“ in der Ausführung der Kantaten 4-6. Im Rahmen des Sächsischen Mozartfestes gestalteten Mitwirkende aus dem gesamten Kirchenbezirk Aue-Schwarzenberg ein abwechslungsreiches Programm mit Werken der Brüder Michael und Joseph Haydn sowie Vater und Sohn Leopold und Wolfgang Amadeus Mozart.
Beteiligt waren neben den bereits erwähnten international bekannten Musikern aber in erster Linie die Sängerinnen und Sänger des Kantoreichores sowie der Kurrende, die Musiker des Collegium musicum und des Posaunenchores, aber auch Musikschüler, die das erste Mal in einem Orchester spielen konnten. Die wöchentlichen Übungsstunden und diverse Sonderproben ermöglichte es den Klangkörpern, den zahlreichen Zuhörern Geübtes in qualitativ hochwertige Interpretationen umzusetzen. Dank sei aber auch den vielen Helfern, die „hinter den Kulissen“ für einen reibungslosen Ablauf der Aufführungen oder das leibliche Wohl der Akteure Sorge getragen haben.
So wurde auch 2016 die Besucherzahl der vorangegangenen Jahre mit fast 10.000 Gästen überboten. Insgesamt luden 29 Konzertereignisse die Zuhörer ein, vorwiegend sakrale Musik auf hohem Niveau zu erleben.

Wenn wir auf das musikalische Erleben im Jahr 2016 zurückblicken, geschieht das in großer Freude aber auch in großer Dankbarkeit.
Anknüpfend an eine lange musikalische Tradition vorrangegangener Kantoren verstand es KMD Matthias Schubert auch in diesem Jahr, das musikalische Niveau auf einem hohen Stand zu halten. Dabei traute er sich mit jazzhaften Elementen, populärer Musik oder auch folkloristischen Angeboten neue Wege zu betreten.
Besonders lobenswert soll hier die Praxis Erwähnung finden, Kantaten und Messen wieder in den Gottesdienst zu holen, für die sie einst geschaffen wurden.

Wir sind dankbar dafür, dass das Interesse an klassischer, sakraler Musik, entgegen allem Zeitgeist, ungebrochen ist und es viele Menschen in jeder Altersgruppe gibt, denen der kulturelle Schatz in Form der Musik noch etwas bedeutet. Wir sind dankbar für empfindsame Herzen, die sich ihren Sinn und ihr Gefühl für tiefgründige Freude, wie sie Musik vermitteln kann, bewahrt haben.
Dankbar sind wir aber in erster Linie dem Schöpfer aller Dinge, der uns Gaben und Fähigkeiten geschenkt hat, die sich zu seinem Lob und zu unser aller Freude einsetzen lassen.
 
Voller Freude und Erwartung blicken wir deshalb auf ein musikalisches Jahr2017 in einer traditionsreichen Kantorei.
Lassen Sie sich einladen zu „handgemachter“, geistlicher Musik, abwechslungsreich und mit hohem Anspruch.
Wir hören uns.
J.L.
 
 
22.08.2017
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