Nonett Rostock - Kirche SZB

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Fotos: St. Ditter
 
Junge Hochschulmusiker bilden Ausnahmeensemble
NONETT der Hochschule für Musik und Theater Rostock im 5. Konzert des Musiksommers in Schwarzenberg
 
Am Montag, dem 17. Juli ließ das Konzerte des NONETTs der Hochschule für Musik und Theater Rostock einen abwechslungsreichen und ansprechenden Abend erwarten.
Für das 5. Konzert des Musiksommers in der Schwarzenberger St. Georgenkirche waren die Erwartungen besonders hoch gesteckt. Enttäuscht haben die Künstler nicht - im Gegenteil.
Das Ensemble, das auch international Erfolge feiert, bestach durch besondere Vitalität und präzise und gleichermaßen einfühlsame Interpretation.
Bereits vor 2 Jahren gastierten die jungen Musiker während des Musiksommers in der St. Georgenkirche in der Stadt. Ihre frische und virtuose Spielweise ist den Besuchern des damaligen Konzertes noch in bester Erinnerung.
Das Nonett der hmt Rostock wurde im Frühjahr 2011 von dem Hornisten Professor Günter Weidlich gegründet, der 15 Jahre lang Mitglied des international bekannten Rostocker Nonetts war und somit die Tradition dieses Ensembles mit Studierenden der Hochschule für Musik und Theater Rostock fortführte. Nachdem Weidlich zwei Jahre die künstlerische Leitung innehatte, leitet seit 2013 Heiner Schindler, langjähriger Soloklarinettisten der Staatskapelle Berlin und Professor für Klarinette und Kammermusik an der hmt Rostock, das Ensemble.
Das Ensemble setzt sich aus Studierenden unterschiedlicher Semester und Nationalitäten zusammen und ist eine ideale Formation für die Ausbildung der Studierenden im Fach Kammermusik. Die einzigartige Besetzung von vier Streichern und fünf Bläsern (Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass, Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn) lässt eine abwechslungsreiche, farbige und kontrastreiche Musizierweise zu.
 
Es waren an diesem Abend unter anderem Werke von Johannes Brahms, Antonín Dvořák und Johann Strauss zu hören. Dabei war es sehr angenehm, der Mimik der jungen Künstler wären des Spiels zu folgen. Die Freude beim Musizieren spiegelte sich fortwähren in den Augen der Mitglieder des Ensembles wider. Und diese Freude sprang über! Spätestens bei der ersten Zugabe, einer Bearbeitung von  Aram Chatschaturjans „Säbeltanz“ flogen den jungen Leuten die Herzen der Zuhörer entgegen.
Mit einer Variation der heimlichen Erzgebirgshymne: „De Sonn steigt hinterm Wald drüm nei …“ aber erreichten die Interpreten auch den letzten Zuhörer und gruben sich tief in die „musikalische Seele“ der Konzertbesucher ein.
J.L.
 
 
 
10.11.2017
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