Restaurierung der Altarchorschranke - Kirche SZB

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Fördermittel und Spenden ermöglichen Restaurierung der Altarchorschranke
 
Die St. Georgenkirche zu Schwarzenberg darf sich glücklich schätzen,  mit der wertvollen Altarchorschranke über ein besonderes Kleinod zu verfügen. Der Schwarzenberger Schlossermeister, Vizestadtrichter und Viertelmeister Zacharias Georgi stellte sie 1711 fertig. Eingebaut wurde das schmiedeeiserne Kunstwerk sieben Jahre nach dem Tod des Meisters durch seinen Sohn Johann Balthasar Georgi (ausführliche Erläuterungen dazu, siehe: Flyer „Ein einmaliges Gesamtkunstwerk“,  Text, Fotos und Herstellung: Jürgen Leonhardt, Leonhardt Werbeagentur Eibenstock).
Es ist Dr. Götz Altmann und dem Kirchenvorstand zu verdanken, dass sich 2013 eine Initiativgruppe zur langfristigen Restaurierung dieses kultur- und kirchenhistorischen Kunstwerkes bildete. Am 19. Oktober 2014 wurden Ergebnisse der Proberestaurierung innerhalb eines Festgottesdienstes vorgestellt.
Seit dem 9. August 2017 steht nun endgültig fest, dass die Restaurierung der Altarchorschranke fortgesetzt wird.  Pfarrer Rolf Scholz überbrachte diese frohstimmende Nachricht und informierte über die Finanzierung und den geplanten Fortgang der Arbeiten. So erfolgt die Restaurierung in den kommenden beiden Jahren in zwei Abschnitten. In diesem Jahr betrifft dies das  Mittelteil/Lesepult sowie zwei Seitenteile. Dabei werden nicht nur beschädigte Teile des bedeutenden Werkes sächsischer Schmiedekunst wieder hergestellt und mit einer mattgolden glänzenden Beschichtung versehen. Auch das Habit der beiden Schwarzenberger Bergleute (auffallend die roten Hemden) wird wieder in seinem ursprünglichen Glanz erstrahlen. Im kommenden Jahr folgt die Restaurierung von zehn Schrankenfeldern (jeweils fünf Teile beidseitig des Mittelteiles). Gleichfalls restauriert wird die Altareinfassung. Nachgebaut wird zudem die fehlende und verschollen gegangene rechte Tür mit einem Kostenaufwand von zirka 16.000 Euro. Die Restaurierungsarbeiten führt die Firma Ostmann und Hempel Restaurierung und Handwerk GmbH Wilsdruff aus. Sie hat entsprechende Erfahrungen bereits bei der Proberestaurierung 2013 nachgewiesen.
Möglich werden die denkmalpflegerischen Arbeiten durch die Bereitstellung von Fördermitteln, Spenden aus der Gemeinde in Höhe von 6.000 Euro sowie  durch die Unterstützung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Erzgebirgssparkasse. Vorstandsvorsitzender Roland Manz überreichte Pfarrer Rolf Scholz am 9. August den entsprechenden Bescheid. Die Gesamtkosten für den ersten Abschnitt der Restaurierung belaufen sich auf reichlich 35.000 Euro.
Schon jetzt dürfen sich die Kirchgemeinde St. Georgen und die zahlreichen Besucher und Gäste darauf freuen, dass im über 300 Jahre alten Gotteshaus in absehbarere Zeit  ein einmaliges Zeugnis sächsischer Schmiedeeisenkunst wieder die ihm gebührende Strahlkraft erhält.
hjs
 
29.08.2017
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