Weihnachtsoratorium 2017 - Kirche SZB

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„Das war so ergreifend, einfach wunderschön! Für mich war nochmal Weihnachten nach den Feiertagen!", strahlte mir meine Kollegin aus dem Ratsherrenchor entgegen, die eine oder andere Glücksträne aus den Augenwinkeln wischend. Sie hatte es „gewagt", das Konzert mit der Aufführung der Kantaten I-III des Weihnachtsoratoriums von J.S. Bach zu besuchen. Sonst weniger hingerissen von klassischer Musik, wurde sie von den gesungenen und gespielten Klängen ergriffen. „Ich habe es nicht bereut!"
Gibt es ein schöneres Kompliment?
Allerdings kann ich es mir auch gar nicht vorstellen, dass jemand innerlich NICHT jubelt, wenn Pauken und Trompeten erschallen, Flöten und Streichinstrumente frisch aufspielen und ein 100-kehliger Chor zum „Jauchzet, frohlocket“ anstimmt oder den Solisten die Freude am Musizieren anzumerken ist. Hierbei denke ich an die erfrischende Bass-Arie „Großer Herr, o starker König“ oder auch an das wie ein Liebeslied anmutende „Bereite dich Zion, mit zärtlichen Trieben, den Schönsten, den Liebsten bald bei dir zu sehn“.
Anerkennung gilt dem erst am Morgen des Aufführungstages „aktivierten“ Tenor Dan Martin, der aus Aschaffenburg angereist war, um seinen erkrankten Sangeskollegen zu vertreten, was er auch souverän tat. Barbara Christina Steude (Sopran), Annekathrin Laabs (Alt) und Johannes G. Schmidt (Bass) sind ja in St. Georgen schon fast wie zu Hause. Es ist für uns Sänger immer wieder schön, mit ihnen zu musizieren.
Nicht zuletzt möchte ich unterstreichen, dass auch durch die Unterstützung der Kurrendesängerinnen und -sänger unsere Aufführung gelang. Möge es öfters ein gemeinsames Singen geben!
Nur Insider wissen, dass KMD Matthias Schubert eigentlich aufs Krankenlager gehörte. Wir danken ihm von Herzen, dass er tapfer durchhielt!  
rs
 
10.07.2018
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