Kantoren in St. Georgen nach 1945 - Kirche SZB

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Matthias Schubert
Amtszeit: seit März 2013

Matthias Schubert wurde 1969 in Annaberg-Buchholz geboren.
Mit vier weiteren Geschwistern wuchs er im erzgebirgischen Neudorf auf. Schon früh kam er mit dem reichen kirchenmusikalischen Leben der Neudorfer Kirchgemeinde in Berührung. Schnell wurde die Musik zu seinem Hobby.
Nach erfolgreicher schulischer Ausbildung war es ihm in der ehemaligen DDR aus politischen Gründen verwehrt, seine Bildung mit Abitur und Studium fortzusetzen. Schubert erlernte daraufhin den Beruf des Malers und schloss diese Ausbildung 1987 erfolgreich ab.
Im Jahr 1991 begann er ein Studium an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden und machte fortan sein Hobby zum Beruf. Die erste Kantorenstelle führte Schubert 1995 an die St. Laurentius- und an die Lutherkirche in Crimmitschau. Dort entstand unter seiner Leitung eine lebendige und anspruchsvolle Kirchenmusik. Für seine Verdienste um das kulturelle Leben wurde ihm 2006 der Kulturpreis der Stadt Crimmitschau, der Helmut-Bräutigam-Preis, verliehen. Von 2009 bis zum Stellenwechsel engagierte sich Schubert für die Bürgergemeinschaft „FÜR CRIMMITSCHAU“ im Stadtrat.
2012 bewarb er sich auf die Ausschreibung der Stelle des Kantors und Kirchenmusikdirektors in Schwarzenberg. Seit März 2013 arbeitet er nun als hauptamtlicher Kirchenmusiker in der alten Bergstadt, in der er bereits nach kurzer Zeit neue Maßstäbe in der Arbeit der Kantorei gesetzt hat.
Schubert ist mit „Leib und Seele“ Kirchenmusiker. Daneben gehören Geschichte, Kultur und Bergwandern zu seinen Interessen. Schubert ist u.a. Mitglied im „Freundeskreis Kloster Wechselburg e.V.“, im „Förderverein für die byzantinische Kirche in der Abtei Niederaltaich e.V.“, im „Förderverein Crimmitschauer Kirchenmusiken e.V.“. Außerdem unterstützt er die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. Er arbeitet in den Kuratorien des Sächsichen Mozartfestes und der Erzgebirgischen Philharmonie Aue mit. Neben den vielfältigen kirchenmusikalischen Aufgaben, engagiert sich Schubert in der Arbeitsgruppe Stadtmarketing der Stadtverwaltung Schwarzenberg und im Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen. Er ist verheiratet und Vater von zwei Söhnen.




Christoph Zimmermann

Amtszeit: 2001 - 2012

Christoph Zimmermann wurde 1959 in Karl-Marx-Stadt als Sohn eines Pfarrers geboren. Nach Abschluss der 10 Klasse erlernte er als seinen Traumberuf das Tischlerhandwerk. Bereits als Kind nahm er Klavierunterricht und besuchte einige Jahre eine Musikschule. Neben der Kurrende erhielt Zimmermann Unterweisung des Orgelspiels durch Kantor Joachim Vetter. Bereits nach 1 jähriger Tischlertätigkeit nahm er 1978 ein Studium der Kirchenmusik an der Dresdner Kirchenmusikschule auf, dass er 1981 erfolgreich abschloss.  Nach dem Studium erfolgte eine Weiterbildung über den Weg der Erwachsenenqualifizierung zum „Orgelbauer" bei der Fa. Eule in Bautzen die 1988 abgeschlossen war.
Auf der
Kirchenmusikschule lernte er seine Frau Dorothea kennen, die dann mit Ihm nach Bautzen ging.
Im April 1988 trat er seine erste Stelle als Kantor in der Gemeinde Zwickau-Marienthal an. Von dort wechselte er am 1. Januar 2000 als Kantor an die St. Georgengemeinde Schwarzenberg in der er durch seine ruhige und verständnisvolle Art die Mitglieder der Kantorei bald für sich einnahm. Durch sein musikalisches Können setzte Zimmermann die Arbeit seiner Vorgänger fort und legte aber auch neue Maßstäbe. Davon zeugen Aufführungen solch hoher Werke wie die Messe in h-Moll sowie die Passionen von J.S. Bach.
Lobenswert ist auch die Zusammenarbeit mit dem Chor von Karlsbad unter der Leitung von Milos Bock, in deren Ergebnis gemeinsame Konzerte im benachbarten Tschechien, im Erzgebirge sowie beim
33. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dresden aufgeführt wurden.



Rolf Rademann

Amtszeit: 1966 - 2000

Rolf Rademann (* 4. September 1934 in Markkleeberg) ist ein deutscher Diakon, Kirchenmusikdirektor in Ruhestand und Ehrenbürger der Stadt Schwarzenberg.

Der Sohn eines Bäckers und einer Weißnäherin wuchs mit fünf Geschwistern und seiner allein erziehenden Mutter auf, nachdem sein Vater 1940 verschollen war. Die Grundlagen seiner musikalischen Ausbildung erwarb er in der Volkshochschule und in privatem Unterricht, bevor er 1954 eine Ausbildung zum Diakon an der Fachhochschule für Religionspädagogik in Moritzburg begann und von 1958 bis 1962 Kirchenmusik in Dresden studierte. 1961 übernahm er eine Stelle als Kantor, Diakon und hauptamtlicher Kirchenmusiker in Olbernhau, bevor er 1966 als Kantor an die St.-Georgen-Kirche in Schwarzenberg wechselte. 1983 übernahm er neben dieser Stelle das Amt des Kirchenmusikdirektors im Kirchenbezirk Aue. Ende 2000 trat Rademann in den Ruhestand ein.
Anfang der 2000er Jahre war er als Fachberater für Kirchenmusik im Kulturraum Erzgebirge und Leiter des Schülerorchesters der Musikschule des Landkreises Aue-Schwarzenberg tätig.
Rademann ist verheiratet und hat vier Kinder.

Auszeichnungen und Ehrungen

  • Euregio Egrensis-Preis  (2000 )

  • Ehrenbürgerschaft der Stadt Schwarzenberg





Gerhard Schäfer
Amtszeit: 1954-1965

G. Schäfer, geboren 1928, war Mitglied des Dresdener Kreuzchores, bis er 1954 als Kantor nach Schwarzenberg kam. Unter seiner Leitung entstand der sogenannte "Singkreis", eine Auswahl an jungen Sängerinnen und Sängern der Kantorei. Verschiedene Konzertreisen führten die Mitglieder der Kantorei des öfteren durch die ehemalige DDR.

Unter seiner Leitung kamen unter anderem folgende Stücke zur Aufführung:

  • G.F. Händel - Der Messias"

  • M.A. Mozart - "Krönungsmesse"

  • J.S. Bach - "Weihnachtsoratorium"

  • G.F. Händel - "Dettinger Te Deum"

  • J.S. Bach - "Johannespassion"

  • J.S. Bach - "Matthäuspassion"

  • Brahms - "Requiem"

  • verschiedenste Orchesterkonzerte

  • vielfältige geistliche Abendmusiken

  • Rundfunkaufnahmen der "Schwarzenberger Christmette"

  • J.S. Bach - verschiedene Kantaten und Motetten



















Kantor Rudolph Krauß
Amtszeit: 1945 - 1953

R. Krauß war bis etwa 1945 als Organist und danach als Kantor in St. Georgen tätig.
Im Oktober 1945 gründete er as "Collegium musicum", ein vorwiegend aus Streichern bestehendes Laienorchester, dass bis heute ein unverzichtbarer Bestandteil der Kantorei geworden ist. Es ist Voraussetzung für die umfangreichen Konzerte an St. Georgen und der umliegenden Gemeinden.
Neben der Arbeit mit dem gemischten Chor der Kantorei befasste Krauß sich in besonderer Weise mit der Kurrende und dem Kinderchor.

Der folgende Auszug aus den Aufführungen unter seiner Leitung zeugt von seinem musikalischen Können und Engagement:

  • Haydn - "Die Schöpfung"

  • J.S. Bach - "Magnificat"

  • Brahms - "Requiem"

  • verschiedenste Orchesterkonzerte

  • vielfältige geistliche Abendmusiken

  • festliche Konzerte zum "Bachjahr" 1950

  • großes erzgebirgisches Krippenspiel

  • verschiedene Rundfunkaufnahmen

  • uvm.






Kantor Fleckeisen

07.07.2020
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