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Verbunden in lebendigem Glauben.
Verbunden im lebendigem Glauben
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Friedensgebet
montags | 18.30 Uhr
im Pfarrsaal St. Georgen
I h r e   S P E N D E   h i l f t !
Hilfe für die Ukraine
Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Es ist gut, wenn wir auf unserem Lebensweg ab und zu innehalten und reflektieren. Wenn wir uns Zeit nehmen, um zu schauen, was gut gelaufen ist, wofür wir dankbar sein und uns freuen können. Was ist weniger gut gelaufen und wo ist Sand im Getriebe? Wo bin ich an meine Grenzen gestoßen oder wo sind mir Fehler unterlaufen? Wenn ich das erkenne, kann ich daraus lernen und den Kurs ändern. Habe ich Schuld auf mich geladen, kann ich um Vergebung bitten und meinen Weg versöhnt und in Frieden gehen.
Doch kann ich in mich hinein sehen, mich richtig einschätzen? Auf Signale meines Körpers und meiner Seele kann ich schon hören und entsprechend agieren. Aber ich bin mir oft selbst ein Geheimnis, das ich nicht aufschließen kann. Darum ist es gut, wenn wir uns an Gott wenden, der uns geschaffen hat, der uns kennt und liebt. Ihn möchte ich bitten:

Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz:
prüfe mich und erkenne, wie ich's meine.
Und sieh, ob ich auf bösem Wege bin,
und leite mich auf ewigem Wege.

Ps. 139,23f

König David, der diesen Psalm geschrieben hat, ist für Korrektur und Veränderung bereit. Deshalb legt er vor Gott alles offen hin. Er will, dass Gott ihn erforscht und seine Beweggründe komplett erkennt. Er betet, dass Gott in sein Leben eingreift und ihn auf den richtigen Weg leitet, der nicht ins Verderben führt, sondern in die Ewigkeit.
Wollen auch wir in dieser Herzenshaltung vor Gott kommen und ihn bitten: „Prüfe mich“, „Teste mich“? Auch wenn mir Gott manche herausfordernde Situationen im Leben zugemutet hat, wollte er mich damit bestimmt nicht ärgern, sondern mir etwas Wichtiges über mich selbst zeigen: Wie stark mein Glaube, wie tief mein Fundament, wie fest meine Überzeugung ist. Wie loyal ist meine Liebe zu Gott und zu meinem Nächsten? Wo muss ich noch wachsen, was muss ich üben, was besser verstehen? Prüfungen sind oft nicht leicht. Doch wenn Gott der Prüfer ist, kann ich darauf vertrauen, dass er die besten Absichten mit mir hat.
Am Ende meiner Dienstjahre geht es mir darum, wie ich vor Gott bestehen kann. Da zählen nicht meine Verdienste, mein Versagen oder was andere von mir sagen. Da zählt, wie Gott mich sieht und was Jesus Christus für mich getan hat. Er möge uns ein reines Herz schenken und uns auf ewigem Wege führen.

In unserem Herrn verbunden,
Ihr Pfarrer Hans Zink
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