Kirche SZB

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Liebe Leserinnen und Leser!
Früher habe ich in Gesprächen mit Mitbürgern und sogar Gemeindegliedern manchmal den Satz so ähnlich gehört:
„Ich brauche den Gottesdienst nicht. Ich kann auch Zuhause beten und mit Gott in Verbindung leben.“ Wie sehen Sie das heute? In den letzten Monaten der Corona-Krise waren wir durch Notverordnungen gezwungen, unsere Kontakte zu beschränken; ja, notgedrungen zu Hause zu bleiben. Gottesdienste und Zusammenkünfte der Kreise waren nicht möglich. Der Kern des Gemeindelebens, nämlich Gemeinschaft zu pflegen, war getroffen.
Doch über die modernen Medien haben sich neue Wege aufgetan, um mit Menschen in Verbindung zu bleiben oder neue Beziehungen zu schließen. Auch für die Verbreitung des Wortes Gottes haben wir nach neuen Wegen gesucht. Wie kann die frohe Botschaft Christi vom Leben in Verbindung mit Gott in dieser Zeit und unter diesen Umständen weiter gegeben und verbreitet werden? Gerade auch dieses Psalmwort:
„Du tust mir kund den Weg zum Leben: Vor dir ist Freude die Fülle und Wonne zu deiner Rechten ewiglich.“ Psalm 16,11
Nicht nur schlechte Nachrichten, nicht der Corona-Virus sollen sich ausbreiten. Sondern vielmehr das Leben im Glauben und die Freude an Gott, die daraus entsprießt, soll uns anstecken und sich verbreiten. Gott selbst ist am Werk. Auch wenn wir ihn nicht erkennen oder sein Eingreifen vermissen, ist er da. Mitten in dieser Welt, die von Krankheit und Vergänglichkeit gekennzeichnet ist, zeigt er uns den Weg zum Leben. Ja, Jesus Christus ist selber „der Weg, die Wahrheit und das Leben“. Durch ihn und die Vergebung, die er am Kreuz bewirkt hat, können wir in Verbindung mit Gott leben. Er möchte, dass unser Leben gelingt. Er möchte uns an sein Herz ziehen und uns mit seinem Heiligen Geist erfüllen. Auch wenn der Beter des 16. Psalmes Jesus nicht kennt, sucht er Gottes Nähe und kommt vor sein Angesicht. Er bittet um Bewahrung und vertraut sich ihm voll und ganz an. Er ermutigt auch uns, nach Gott zu fragen und zu ihm, der Quelle des Lebens, zu kommen.  
Daraus schöpfen wir, was wir zum Leben hier und in Ewigkeit brauchen: Freude und Wonne. Wir können nur darum bitten: Zeige du uns, Gott, den Weg zum Leben durch dein Wort und gebrauche auch unsere Gottesdienste und Zusammenkünfte dazu.
In Verbundenheit.
Ihr Pfarrer Hans Zink

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30.05.2020
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